Black Ferk Gründungsteam

Matthias Mollner und Judith Schoßböck waren von 2019-2024 in einer Liebespartnerschaft verbunden und realisierten ab 2020 gemeinsame Kunstprojekte, welche durch die Krankheiten von Judith einen besonderen Schwerpunkt bekamen. Nach dem Tod seiner Partnerin führt Matthias Mollner das „Black Ferk Studio“ alleine weiter.

Judith Schoßböck, Ph.D., geboren 1981 in Braunau/Inn (Oberösterreich), gestorben 2024 in Mattighofen (Oberösterreich) lebte in Wien, London, Budapest, Hong Kong und Amsterdam.

Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaft, deutsche Philologie und Deutsch als Fremdsprache an der Universität Wien. Dissertation über Gesundheitsaktivismus und soziale Medien and der City University of Hong Kong (gefördert durch das Research Grants Council, Hong Kong, S.A.R.). Ab 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Donau-Universität Krems. Wissenschaftlich Co-Direktion von paraflows.at. Organisation und Mitbegründung im Rahmen von burners.at (Kunst- und Kulturverein). Publikationen und Herausgeberschaft in den Bereichen Medientechnik und Kulturwissenschaften. Managing Editor des Open-Access-E-Journal jeDEM.org. Forschungsschwerpunkte umfassten digitalen Aktivismus, elektronische Partizipation, Online Communities, soziale Medien, Gesundheitskommunikation und Ethik von Technik und Kommunikationssystemen.

Nach der unerwarteten und extremen gesundheitlichen Verschlechterung nach einer Covid-Immunisierung und anschließender Lumbalpunktion: Bettlägerigkeit und Pflegefall.

Von 2021 bis zu ihrem Tod im Dezember 2024 tiefergehende Beschäftigung mit Zeichnung und Material, und Schaffung kleinformatiger Werke aus dem Bett heraus. Gesundheitsaktivismus zu ME/CFS und zusammenhängenden chronischen Erkrankungen.

Ausgewählte Stipendien, Arbeit und Publikationen:
https://orcid.org/0000-0002-5473-7361

Schossböck, J. (2021). Health-Related Decision-Making of People with Thyroid Disease: The Role of Connective Action and Politicisation of Illness Identities. European Journal of Health Communication, 2(2), 21-43.
https://ejhc.org/article/view/2315

Matthias Mollner:

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